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Der Tabellenführer ist zu Gast


Auch zuhause gut gestartet

Nach zwei Pflichtspielen in der Fremde, in denen unsere Mannschaft einen Cup-Erfolg sowie ein Remis beim Rekordmeister holen konnte, stand für den SV BauWelt Koch Mattersburg auch das erste Heimspiel der neuen Saison im Zeichen des Erfolgs, denn im Pappelstadion konnten die Kärntner vom RZ Pellets WAC zwar vom Ergebnis her knapp, aber letztlich verdient mit 1:0 geschlagen werden.

Es war somit der Heimauftakt nach Maß, den auch Trainer Gerald Baumgartner so bezeichnet, denn „es waren ganz wichtige drei Punkte“, erläuterte der Coach, der jedoch noch den Ball flach halten möchte. „Wir sind erst am Anfang der Saison und wissen, dass es noch einiges zu verbessern gibt. Daran arbeiten wir auch, trotzdem haben wir über weite Phasen hinweg eine gute Leistung abgeliefert.“

Noch Luft nach oben

Vor allem die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist beeindruckte ihn. „Wir haben sehr viel Energie auf den Platz gebracht, sind extrem viel gelaufen und arbeiteten gut gegen den Ball. Das Ergebnis war eine bombensichere Abwehrleistung, wo wir fast nichts zuließen und auch wenn der Sieg knapp ausfiel, war er dennoch hochverdient, da wir allein schon in der zweiten Spielhälfte mehr fürs Spiel machten.“

Dass es keine leichte Aufgabe wird, war dem Coach schon vor der Partie bewusst, denn aus seiner Sicht gibt es in der Bundesliga keine leichten Spiele. „Du musst die Mannschaft immer bestmöglich auf das jeweilige Spiel vorbereiten was Motivation, Matchplan und auch Einstellung betrifft. Das ist uns denke ich gut gelungen, wir sind auch froh über das Ergebnis, wissen jedoch, dass wir noch Luft nach oben haben.“

Der Tabellenführer ist zu Gast

Nach dem Heimerfolg gegen die Wolfsberger folgt etwas mehr als eine Woche später schon das nächste Heimspiel auf unseren SV BauWelt Koch Mattersburg, denn am Sonntag (19.00 Uhr) gastieren die Europacup-Fighter vom SK Puntigamer Sturm Graz bei uns im Pappelstadion und die sind ja bekanntlich bisher makellos in die Liga gestartet, konnten sowohl gegen St. Pölten als auch bei der Austria gewinnen.

Dementsprechend sieht Gerald Baumgartner einen starken Gegner auf uns zukommen. „Sturm ist sicherlich im Moment die Mannschaft der Stunde in Österreich, mit zwei Siegen auch optimal gestartet und lieferte auch in der Europa League tolle Partien ab. Sie konnten sich mit Peter Zulj sowie unserem Thorsten Röcher gut verstärken und werden daher auch schwer zu knacken sein.

Vollgas gefragt

Doch nicht nur die Steirer sind gut drauf, auch der SVM braucht sich keineswegs zu verstecken. „Wir haben uns sicherlich schon ein gewisses Selbstvertrauen erarbeitet und spielen noch dazu zuhause. Da werden wir um jeden Zentimeter auf dem Platz kämpfen, ordentlich Gas geben und versuchen den einen oder anderen Punkt zu erobern“, gibt der Coach die Marschroute vor.

Ob dazu mehr Kampf oder spielerische Mittel gefragt sind ist nur schwer vorherzusagen, denn „das kommt immer darauf an, wie sich ein Spiel entwickelt. Gegen den WAC hatten wir schon gute Spielzüge dabei, aber man darf nicht vergessen, dass dies erst unser zweites Ligaspiel war, die Spieler noch nicht so voller Selbstvertrauen, wie etwa noch im Frühjahr, sind. Denn das muss man sich erarbeiten, dafür war der Sieg schon ganz wichtig und dass wir gut Fußball spielen können, haben wir auch schon heuer bewiesen.“

Überwindung als Schlüssel zum Erfolg

Obwohl es am kommenden Sonntag von der Temperatur etwas angenehmer werden soll, spielt die große Hitze der vergangenen Tage und Wochen sicherlich eine nicht unwesentliche Rolle, vom Haushalten der Kräfte hält der Coach aber dennoch wenig. „Im Fußball gibt es nur Vollgas, es geht nicht darum sich das Spiel einzuteilen, sondern vielmehr darum, bereit zu sein, um sich auch bei hohen Temperaturen zu überwinden“, erläutert Baumgartner, der mit seinem Betreuer-Team daran arbeitet.

„Wir versuchen die Mannschaft in die richtigen Bahnen zu lenken, die Jungs ziehen da auch voll mit, sind aber generell schon sehr laufstark, was auch eines unserer absoluten Steckenpferde ist. Man wird sehen, ob wir Sturm knacken können, das heißt vermutlich auch, dass wir die nötigen Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielen sollten. Auf alle Fälle ist alles drinnen, wir sind positiv gestimmt und freuen uns schon auf dieses Spiel“, so der Coach weiter.

Karten neu gemischt

Das ist auch kein Wunder, schließlich konnte unsere Mannschaft die letzten beiden Duelle im Frühjahr alle beide für sich entscheiden, ging nach dem Heimspiel sowie in Graz als Sieger vom Platz, doch mit der Sommerpause wurden die Karten wieder neu gemischt. „Das ist so wie auch bei jedem anderen Spiel, wir wissen, wie sie spielen, waren für Sturm bisher ein sehr hartnäckiger Gegner und das wollen wir auch jetzt sein.“

Im Gegensatz zum Frühjahr haben zwei Spieler die Rollen getauscht, nämlich Thorsten Röcher wechselte nach Graz und Andreas Gruber im Gegenzug zu uns nach Mattersburg, quasi zwei Typen, die ihren kommenden Gegner sehr gut kennen. „Wir haben mit Thorsten Röcher sicherlich einen unserer besten Spieler verloren, doch er wollte einfach etwas Neues probieren und das ist ihm auch gut gelungen, denn er legte einen guten Start dort hin“, beobachtete der SVM-Coach seinen Ex-Schützling auch weiterhin aus der Ferne.

“Werden da sein, wenn sie Schwächen zeigen“

Auf der anderen Seite bekam mit Andreas Gruber einen ambitionierten jungen Außenbahnspieler hinzu, der die durch den Röcher-Abgang entstandene Lücke schließen soll. „Der Andi ist ein großartiges Talent für den es sicherlich auch etwas ganz besonderes sein wird gegen seinen Ex-Verein zu spielen. Ich hoffe, er nimmt sich nicht zu viel vor, soll einfach an seine Leistungsgrenze gehen und sein Spiel durchziehen“, warnt der erfahrene Trainer vor zu viel Übermut.

Am Sonntag wünscht er sich daher von seiner gesamten Mannschaft einen ordentlichen Auftritt, sie sollen den Kampf annehmen und bereit sein. „Ich denke, wir werden Sturm einen heißen Fight bereiten, werden uns einen Matchplan kreieren und versuchen diesen mit aller Konsequenz umzusetzen. Mit der nötigen Unterstützung unserer hoffentlich zahlreichen Fans sind wir voll fokussiert auf dieses Spiel, werden Sturm mit allem bekämpfen, was wir haben und da sein, sollten sie Schwächen zeigen.“




SV Bauwelt Koch Mattersburg - SK Puntigamer Sturm Graz
03. Runde der tipico-Bundesliga
Sonntag, 06.08.2017, 19.00 Uhr – Pappelstadion
Ref: Mag. Harald Lechner; Ass: Andreas Heidenreich, MSc Patrick Orlet 4O: Julian Weinberger


(04.08.2017)zurück >