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Stimmen aus Wolfsberg


Nach der 31. Runde der tipico - Bundesliga wurden alle Beteiligten wieder zu Stellungnahmen nach dem Spiel gebeten. Das sagten WAC-Coach Heimo Pfeifenberer und SVM-Coach Gerald Baumgartner zum 2:2 unseres Teams in Wolfsberg.


Heimo Pfeifenberger (WAC-Coach):

„Das war natürlich ein ganz bitterer Abend, mit dem wir nicht zufrieden sein können, schließlich führten wir bis zur 86. Minute mit 2:0 und da möchtest du auch die Partie gewinnen. Wir haben uns aber im zweiten Durchgang zu weit auseinander ziehen lassen waren nach dem 2:0 von uns besser im Spiel, doch mit dem Anschlusstreffer bekamen wir zittrige Knie, dem 2:2 ging ein unnötiger Ballverlust voraus.

Im Endeffekt musst du aber auch froh sein, dass du am Ende überhaupt noch einen Punkt mitnimmst, denn der SVM bekam die zweite Luft, drückte auf unser Tor und hatte noch weitere gute Möglichkeiten. Wir wussten, dass der SVM schwer zu spielen ist und das merkte man auch, doch mit einem 2:0 im Rücken darfst du den Sieg so spät nicht mehr aus der Hand geben, es war ein verschenkter Sieg für uns.

Positiv ist, dass sich aber in der Tabelle nichts getan hat. Aber man darf so oder so nicht auf die anderen schauen, jeder muss seine Punkte selbst holen. Es gibt keine Selbstläufer, du musst für jeden einzelnen Punkt deine Leistung bringen und so wenige Fehler wie nur möglich machen. Was wir auf alle Fälle verbessern müssen ist unser Offensivspiel, da sind wir oftmals zu hektisch, brauchen mehr Ruhe in unseren Angriffen.“


Gerald Baumgartner (SVM-Coach):


„Es war heute eine spannende Partie, aus meiner Sicht war der erste Gegentreffer haltbar, der zweite hingegen nicht so sehr, doch da machten wir schon vorher den Fehler. Im Großen und Ganzen war der WAC im ersten Durchgang besser im Spiel, wir hingegen in der zweiten Spielhälfte, wo wir alles probierten und bis zum Schluss nicht aufgaben. Die Jungs haben gezeigt, dass sie unbedingt um den Ligaerhalt bis zum Umfallen fighten werden.

Wir hätten sogar noch die Partie komplett drehen können, hatten durch Alois Höller und Stefan Maierhofer noch zwei Chancen nach dem Ausgleich, doch auch so muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, denn wir haben zwei schwierige Auswärtspartien unbeschadet überstanden und daraus vier Punkte geholt.

Was mich aber am meisten beeindruckt hat war die Art und Weise, wie sich unsere Maskenmänner mutig ins Geschehen warfen, sich um keinen Zweikampf zu schade waren. Da merkte man ihnen ganz klar an, dass die beiden gewinnen wollen, sie gehen auch mit dem Kopf voll hin, schonen sich keineswegs. Mit dieser Einstellung sind Stefan Maierhofer und Alois Höller Vorbilder für junge Spieler.

Beim Luis war es sogar noch einen Tick emotionaler, der wurde noch am Montag operiert, ich fragte ihn während dem Spiel, ob er zu 100% bereit wäre und er sagte ja. Dass er dann auch noch den entscheidenden Treffer zum Punktgewinn macht sind halt die unfassbaren Geschichten, die nur der Fußball schreiben kann.“

(29.04.2017)zurück >