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Punkteteilung im grün-weißen Duell


Guter Start ins Spiel

Auf Seiten des SVM gab es drei Veränderungen im Vergleich zum Spiel am Samstag. Zum einen musste Trainer Ivica Vastic aufgrund der fünften Gelben Karte auf Sven Sprangler verzichten, der durch Lukas Rath ersetzt wurde, dafür rückte Philipp Erhardt eine Position nach vorne ins Mittelfeld. Außerdem saß Alexander Ibser zunächst auf der Bank, an seiner Stelle begann Barnabas Varga als zweite Spitze.  Im Tor gab es ein Comeback, Markus Kuster war wieder zurück und hütete statt Namenskollege Böcskör den Kasten.

Unsere Mannschaft agierte in einem 4-4-2-System gegen eine personell defensiv eingestellte Rapid-Truppe gut, schon nach wenigen Augenblicken faustete Richard Strebinger im Rapid-Kasten den Ball genau zu Lukas Rath, der jedoch den Volley über das Tor schoss (2.). Dann eroberte Florian Templ gegen Mario Sonnleitner super die Kugel, konnte die Aktion aber nicht so, wie gewünscht, zu Ende bringen, da sein Zuspiel nicht ankam (9.). Als Thorsten Röcher mit seinem Kopf auf Templ weiterleiten wollte, war Sonnleitner aber zur Stelle und konnte klären (11.).

Kuster mit einer wichtigen Reaktion


Mitte der ersten Spielhälfte kam dann eine gefährliche Flanke in den Rapid-Strafraum, wo Barnabas Varga per Kopf nicht ganz herankam und knapp rechts am Tor vorbeiköpfte (23.). Die erste nennenswerte Offensivaktion der Gäste gab es dann kurz danach, da flankte der schon früh eingewechselte Arnor Traustason auf den zweiten Pfosten, wo Louis Schaub lauerte und seinen Volley ins Außennetz schoss (26.). Dann wurde eine Röcher-Hereingabe von der linken Seite vor die Füße von Kapitän Patrick Farkas abgelenkt, dessen Schuss von der Strafraumgrenze ging aber rechts am Tor vorbei (30.).

In der Schlussphase der ersten Spielhälfte brachte erst ein Rath-Kerzenball Gefahr im SVM-Strafraum, doch Markus Kuster war mit seinen Fäusten ebenso da, wie beim Nachschuss von Joelinton (38.). Als dann noch ein Traustason-Stanglpass geblockt werden konnte (43.), sah es nach einem torlosen Remis zur Pause aus. Dabei blieb es aber nur, da Markus Kuster eine hervorragende Reaktion gegen Kvilitaia zeigte, der, nach einem Fehlpass im Spielaufbau, alleine vor ihm auftauchte (45+4.).

Offener Schlagabtausch


Kurz nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste aus Wien erneut eine große Chance auf einen Treffer. Markus Kuster konnte einen Kvilitaia-Schuss zwar parieren, doch Louis Schaub kam frei zum Nachschuss, zögerte etwas zu lange und Alois Höller blockte in höchster Not dessen Schussversuch (49.). Auf der Gegenseite hatte Rapid-Schlussmann Richard Strebinger bei einem Maksimenko-Distanzschuss kleinere Probleme (52.). Kollege Kuster war bei einem gefährlichen Schaub-Freistoss zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber (57.).

Nach einer knappen Stunde jubelten schon viele im Pappelstadion, doch der dauerte nicht lange. Alois Höller versenkte den Ball im gegnerischen Tor, doch beim verlängerten Freistoss von der linken Seite war unsere Nummer 8 hauchdünn in Abseitsposition (61.). Es ging weiter hin und her, Florian Templ verpasste eine Farkas-Hereingabe ganz knapp (64.), Joelinton schoss sich hingegen in aussichtsreicher Position selbst an (64.).

Jano-Führung hielt nicht lange


Aus einem Rapid-Eckball kam es Mitte der zweiten Spielhälfte zu einem schnellen SVM-Konter über Thorsten Röcher, der erst kurz vor der Strafraumgrenze der Rapidler gestoppt werden konnte (70.). Den fälligen Freistoss verwertete Jano via linker Innenstange zum Führungstreffer des SVM (72.). Diese Führung hielt jedoch nicht lange, denn der kurz zuvor eingewechselte Philipp Malicsek vollendete mit einem platzierten Schuss einen Rapid-Angriff über die linke Seite zum Ausgleich (76.).

In der Schlussphase hätten beide Mannschaften noch die Möglichkeiten gehabt, das Spiel für sich zu entscheiden. Erst verpasste der eingewechselte Markus Pink eine Höller-Vorlage hauchdünn (81.), dann rettete Lukas Rath in letzter Sekunde gegen den erneut frei zum Schuss gekommenen Louis Schaub (83.), ehe Markus Pink, nach einer Ecke, die Riesenchance auf den Siegestreffer hatte, doch der scheiterte aus kurzer Distanz an einer guten Fußabwehr von Richard Strebinger (86.). Da auch die Gelb/Rote Karte für Thomas Schrammel (87.) keine Auswirkungen mehr hatte, blieb es am Ende beim 1:1.


Aufstellungen

SV Bauwelt Koch Mattersburg

Kuster; Höller, Malic, Rath, Maksimenko; Farkas (79. Novak), Jano, Erhardt, Röcher; Templ (72. Pink), Varga (62. Ibser)

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 25.18 Jahre; Ö-Anteil: 73%

SK Rapid Wien

Strebinger; Schösswendter, Sonnleitner, M. Hofmann; Thurnwald (12. Traustason), Dibon (85. Grahovac), Schrammel; Mocinic (74. Malicsek) Schaub; Joelinton, Kvilitaia

Gelb/Rote Karte
Schrammel (87./F)

Gelbe Karten
Rath (22./F), Templ (56./U), Höller (59./F), Jano (73./U) bzw. Schrammel (71./U)

Torfolge
1:0 (74.) Jano
1.1 (76.) Malicsek

Spieldaten
9
Torschüsse 14
41%
Ballbesitz (Anteil Zuspiele)
59%
50%
Zweikampfquote
50%
62%
Passquote
76%
4
Ecken
7
15
Flanken aus dem Spiel
16
1
Abseits 3
18
Fouls am Gegenspieler
13
Top-Spieler
F. Templ (2) Torschüsse L. Schaub (5)
Jano (2) Torschussvorlagen L. Schaub (3)
V. Maksimenko (75) Ballkontakte C. Schösswendter (90)
A. Höller (75%) Zweikampfquote
M. Sonnleitner (80%)
T. Röcher (5)
Flanken aus dem Spiel
T. Schrammel* (6)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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