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Stimmen zum 1:4


Thomas Borenitsch (SVM-Keeper):

"Ich bin enttäuscht, denn wir haben uns sehr viel vorgenommen. Die Gegentore aus den Standardsituationen waren vermeidbar. Es sollte heute nicht sein und wenn unsere Zuschauer unzufrieden sind, haben sie alles Recht dazu. Auch wir haben uns mehr erwartet. Es hilft aber nichts, wir stehen erst am Beginn der Saison und es ist noch viel für uns drin. Jetzt müssen wir nach Kapfenberg fahren und dort etwas bewegen."

Jan-Marc Riegler (Ried-Torschütze):

"Beim Treffer bin ich richtig gestanden, das Tor fühlt sich gut an. Wir haben den Kampf angenommen und unsere Konter souverän gespielt. Dieser Sieg war wichtig, die vier Tore geben uns tolles Selbstvertrauen."

Patrick Bürger (erzielte den Anschlusstreffer):

"Für die heutige Partie haben wir uns viel vorgenommen, es ist aber anders gekommen. In den ersten 25 Minuten haben wir alles probiert und super gespielt, doch ein blödes Tor bekommen. Das darf nicht passieren, dann sind wir auseinandergebrochen. Für die zweite Halbzeit haben wir uns wieder mehr vorgenommen, aber wieder ein blödes Tor bekommen. Mit dem Anschlusstreffer haben wir wieder zwanzig Minuten sehr guten Fußball gespielt, gedrückt – mit dem 1:3 war die Partie aber gelaufen. Wir müssen an uns arbeiten und es in der nächsten Partie besser machen. Tore und Erfolgserlebnisse werden uns Selbstvertrauen geben. Jedoch müssen wir anders auftreten als heute, denn so war der Sieg nicht möglich."

Franz Lederer (SVM-Coach):

"Wenn man drei vermeidbare Tore bekommt, kann man in der Bundesliga nicht erfolgreich sein. Leider ist uns das passiert. Wir waren zu naiv, zu schlafmützig bei den Bällen, die vor das Tor gekommen sind. Aus dem Nichts kassierten wir das 0:1, aus fast nichts das 0:2.

Nach dem Anschlusstreffer hat die Mannschaft dann das gespielt, was wir uns vorgestellt haben. Wir haben Druck gemacht, sind dran geblieben – doch mit dem Ausschluss war das Spiel erledigt.

Die gelb-rote Karte war Entscheidung des Schiedsrichters und Schiedsrichterentscheidungen gleichen sich im Laufe einer Saison aus. Was mich gestört hat, war, dass Nacho für sein Foul nicht ausgeschlossen worden ist.

Unsere Mannschaft ist jung, sie will beißen und Tore machen. Dazu muss aber auch einige zusammenpassen – heute hat in der Offensive von der Bewegung her nicht alles gestimmt. Wir müssen nun durchatmen und nächste Woche wieder von neuem starten."

Paul Gludovatz (Ried-Trainer):

"Wir sind vor dem Spiel alle emotionalisiert gewesen, brauchten die Punkte. Nach einem passablen Spiel, das wir in der Vorwoche mit 0:3 verloren hatten, haben wir heute, unterstützt vom Ausschluss, das Spiel in dieser Höhe verdient gewonnen. Darüber freuen wir uns."



(24.07.2010)zurück >