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Videobeweis auch in Österreich



Bei strittigen Situationen in vier verschiedenen Fällen - Tore, Elfmeter, Rote Karten und Spielerverwechslungen bei Gelben/Roten Karten - wird künftig auch in der Österreichischen Fußball-Bundesliga der Videobeweis zum Einsatz kommen. Ab März 2021, mit dem Start des Finaldurchganges, wird der Videoassistent im Hintergrund strittige Situationen beobachten und dem Schiedsrichter mitteilen, der daraufhin die Möglichkeit bekommt, sich die Szene auf Video anzusehen.

Nachdem die Einführung letztes Jahr noch für die Saison 2022/23 avisiert worden war, kommt er nun schon eineinhalb Jahre früher zum Einsatz. Die Schiedsrichter werden in den nächsten 1,5 Jahren mit umfangreichen Schulungen auf das neue System vorbereitet.

Die Liga, der ÖFB und die einzelnen Klubs haben sich einstimmig darauf geeinigt, dass auch in Österreich die Zeit gekommen ist, auf dieses technische Hilfsmittel zu setzen. Auch der SV Mattersburg begrüßt im Sinne der Fairheit diese Entscheidung.

„Alles, was den Fußball gerechter macht, macht den Fußball besser", betont Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer. „Es ist ein wichtiger Schritt, um im internationalen Kontext auf der Höhe zu sein“, sagt ÖFB-Präsident Leo Windtner.



(17.10.2019)zurück >