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Erfreuliche Nachrichten von Dukagjin Karanezi

Duki Karanezi im Kreise seiner Teamkollegen

SVM-Urgestein auf dem Weg der Besserung

Der 7:0-Kantersieg der SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure gegen Klingenbach brachte auch einen erfreulichen Umstand, der nichts mit dem sportlichen Abscheiden zu tun hatte, denn unter den Zusehern auf der Tribüne der Fußballakademie befand sich auch jener SVM-Spieler, der noch eine Woche zuvor im Spital um sein Leben bangen musste.

Die Rede ist natürlich von unserem Dukagjin Karanezi. Der Flügelspieler musste bekanntlich beim Auswärtsspiel der SVM Amateure am letzten Wochenende in Pinkafeld nach einem Luftzweikampf schon früh vom Feld und in weiterer Folge ins Spital gebracht werden, wo mittels Notoperation sein Schädelbruch sowie die Gehirnblutungen versorgt wurden.

Trotz seines jungen Alters kann man unseren „Duki“ schon als SVM-Urgestein bezeichnen, denn dieser durchlief sämtliche Nachwuchsteams, hat schon etliche Spiele von der Burgenlandliga-Liga über die Regionalliga Ost bis hin zur Sky go - Ersten Liga in den Beinen und ist mittlerweile auch noch als Trainer im SVM-Nachwuchs tätig.

Erfolgreiche Notoperation

Am Rande des Amas-Heimspieles nahm sich Dukagjin Karanezi ein wenig Zeit, die Geschehnisse der letzten Woche Revue passieren zu lassen, wobei er so manche Episode dabei nur aus Erzählungen weiß. „Nach meiner Auswechslung hatte ich Kopfschmerzen, unser Zsolti (Anm.: Masseur Zsolt Marko) sah während dem Spiel immer wieder nach mir. Ich hab mich dann hingelegt und ab da habe ich einen Filmriss“, erinnerte sich Karanezi nur noch vereinzelt.

Der bekam somit auch nicht mit, dass er mittels Notarztwagen ins Krankenhaus Oberwart gebracht und von dort mittels Hubschrauber nach Graz geflogen wurde, wo noch am selben Abend die oben erwähnte Notoperation erfolgreich durchgeführt wurde. „Ich bin dann am Sonntag aufgewacht und habe mich überhaupt nicht ausgekannt, zum Glück waren die Schmerzen nicht wirklich groß. Meine Eltern waren da bereits bei mir und schilderten die Ereignisse der letzten Stunden“, wachte dieser überrascht im UKH Graz auf.

Die kritische Phase nach der Operation war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorbei, doch unser SVM-Fighter sah dies anders. „Aus meiner Sicht war da bereits alles okay, wobei die Ärzte schon sehr skeptisch waren und ein Comeback auf dem Fußballplatz in weite Ferne schoben.“ Endgültige Gewissheit hatte der SVM-Kicker erst nach einer anschließenden Computertomografie (CT).

Nötige Ruhepause für den Körper

„Da bestätigten mir auch die Ärzte schließlich, dass die OP sehr gut verlaufen ist und der Heilungsprozess planmäßig verläuft“, freute sich Karanezi darüber und sieht seinen aktuellen Zustand sehr positiv. „Es geht mir ganz gut, ich freue mich, dass ich zumindest von der Tribüne aus das Spiel beobachten konnte und brenne schon auf meinen nächsten Einsatz auf dem Rasen.“

Dies wird aber noch eine Weile dauern, denn nun heißt es zumindest in den kommenden sechs Wochen eine absolute Ruhepause einzulegen, um dem Körper die nötige Zeit zu geben, sich zu regenerieren. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, seine Kollegen anzufeuern und am Ende zum Sieg zu gratulieren.

Diese wiederum wünschten ihrem verletzten Mitspieler mittels eigens angefertigten T-Shirts, die auf der Vorderseite eine Genesungsbotschaft und auf der Rückseite seine Nummer hatten, für die anstehenden Wochen alles Gute, damit er wieder gestärkt auf den Rasen zurückkehren kann.

Großer Dank an alle Unterstützer

Dukagjin Karanezi ließ es sich in diesem Zusammenhang auch nicht nehmen, sich bei allen Beteiligten seiner Rettungsaktion zu bedanken. „Das beginnt bei den eigenen Teamverantwortlichen, über jene des SC Pinkafeld, dem Notarztteam sowie den Ärzten in den Spitälern und da ganz besonders dem Team der Neurochirurgie in Graz, angeführt von Dr. Heribert Schröttner, die mein Leben retteten. ALLEN ein herzliches Danke Schön!“

Last but not least bedankte sich unser Duki auch bei der gesamten SVM-Familie für die zahlreichen Genesungswünsche bzw. die positive Unterstützung in dieser emotionalen Phase für ihn und seine Familie. Unser Duki hat bereits angekündigt, dass er diese Motivation nützen wird, um am Ball zu bleiben und bald wieder über den Platz zu jagen.

(02.04.2017)zurück >